Kirgistan – Privates Trekking im Tienschan und zum Khan Tengri

Als „zentralasiatische Schweiz“ wird die Republik Kirgistan an der chinesischen Westgrenze wegen ihrer hochgebirgigen Natur oft bezeichnet. Fast die Hälfte des Landes liegt höher als 3000m und die Gipfel des Tienschan (oder Tian Shan), des Himmelsgebirges, reichen weit über 7000m. In der unberührten Gebirgswelt leben der seltene Schneeleopard, Braunbären, Steinböcke und Luchse. Unter Wanderern und Bergsteigern ist die Region noch immer ein Geheimtipp, zu Recht! Die prächtige Bergwelt verfügt über alles, was ein exzellentes Trekkinggebiet auszeichnet: bewaldete Täler, bunte Bergwiesen, idyllische Hochalmen, kristallklare Bäche, Bergseen und spektakuläre Ausblicke auf das umliegende Panorama. Selbst während der Saison im Sommer sind hier nur wenige Menschen unterwegs – ideale Bedingungen für einzigartige Naturerlebnisse!

Eine der schönsten Scout Trekkingreisen führt in 2 Wochen über blumenübersäte Wiesen, brückenlose Bäche, alpine Gletscher und Pässe bis zum mysteriösen Merzbachersee. Im Sommer bricht der Eisriegel und das ganze Wasser fließt aus dem See in den Inyltschek Fluss. Von hier aus führt der Weg weiter bis zum Basislager am Fuße des majestätischen Khan Tengri. Die Aussichten auf die Siebentausender Khan Tengri und Pobeda sind hier atemberaubend! Ein szenereicher Hubschrauberflug bringt Sie vom Basislager zum Landeplatz in Karkara und von dort zum Issyk Kul See. Der zweitgrößte Bergsee der Welt entstand nach vulkanischen Aktivitäten und wird von thermischer Aktivität erhitzt und friert selbst im Winter nicht zu. Relaxen Sie nach anstrengenden Trekkingtagen im See und genießen dabei noch einmal die schneebedeckten Berge des Tienschan! In der Hauptstadt Bischkek bleibt am Ende der Reise noch Zeit, um zum Beispiel den Osh Bazar mit seinen Garküchen und Teestuben zu besuchen oder den Haupt-Ala-Too-Platz, das Manas Monument oder das Historische Museum zu besichtigen. Spektakuläre Landschaften, aktive Naturerlebnisse und die Kultur Kirgisiens machen diese Trekkingreise zu einem Erlebnis der Extraklasse!

Ihr Vorteil: Wenn Sie mit Scout reisen, können Sie zum individuellen Wunschtermin oder an fixen Terminen (Anfang Juli bis Ende August) buchen und während der Tour in stationären Zeltlagern bleiben! Das macht die Reise viel leichter, denn Sie müssen kein Equipment wie Zelte, Küchengeräte und Lebensmittel tragen und sparen sich die Zeit für das Auf- und Abbauen der Zelte. Erleben Sie die Bergewelt des Tienschan ohne großen Organisationsaufwand! Mehr Infos unter: www.scout-reisen.de/kirgistan-reisen.html

Reisen nach Island – Nordlichter, Sagen, Feen, Geysire und Vulkane

Island ist eines der ursprünglichsten Länder Europas. Auf dem Hringvegur, der Ringstraße Islands (Gesamtlänge ca. 1500 km) gelangen wir zu den Ausgangspunkten unser Aktivreisen durch Island. Ob auf einer privaten Rundreise, Trekking- oder Mountainbiketour, eine Scout Reise durch Island bleibt für immer im Gedächtnis!

Dank der vielen Gletscher und Geysire entlang der Strecke, bekommen wir einen authentischen Eindruck des Landes und jede Menge Sehenswürdigkeiten geboten. In Island glaubt man, in einem anderen Kosmos zu sein, die Landschaft ist wunderschön, beinahe verwunschen. Auf einer Scout Reise durch Island kommen wir an herrlichen Wasserfällen oder am berühmten Thermalbad Blaue Lagune vorbei. Immer wieder beeindrucken die Gletscherzungen, Fjorde und Vulkane. Für die meisten Besucher sind besonders die Vulkane Eyjafjallajökull und Grímsvötn, wegen ihrer Ausbrüche 2010 und 2011, am besten im Gedächtnis. Auch im Norden ist die Erde ganz besonders aktiv. Hier liegt das ausgedehnte Seengebiet des Myvatn mit brodelnden Schlammbecken.

Ein weiteres Highlight sind die Nordlichter in Island. Dieses Naturphänomen tritt unterschiedlich intensiv auf und ist nicht immer sichtbar. In den Monaten Oktober bis März ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die „tanzenden Lichter“ die Nacht zu einem großen Erlebnis machen.

Da das Klima in Island sehr rau ist, wachsen kaum Bäume, eher Sträucher und Kräuter – ideal für aufredende Radtouren. Unsere 5-tägige Mountainbiketour führt zum Beispiel durch das Naturschutzgebiet „Fjallabak“ im zentralen Hochland und entlang dem wundervollen Laugavegur-Wanderweg, eingerahmt von spektakulären Gletschern und Vulkanen. Immer wieder eröffnen sich herrliche Panoramablicke auf die weite Ebene mit Seen und Flüssen. An der Küste kann man mit ein wenig Glück die zahlreiche Walarten, darunter Blauwale, Pottwale und Buckelwale bei der Jagd beobachten. Auch die Vogelwelt Islands ist artenreich. Der berühmteste Vogel der Insel ist der Papageitaucher, aber auch andere Wasservögel und einige Greifvögel wie beispielsweise der Wanderfalke siedeln an den Küsten des Landes.
Mehr Infos und Angebote zu unseren Island Reisen unter http://www.scout-reisen.de/island-reisen.html

Kaufberatung Trekkingrucksack

Wer mehrere Tage mit viel Gepäck und Ausrüstung draußen unterwegs ist, braucht einen komfortablen Rucksack der das Gewicht gut verteilt und auch über Zusatzfunktionen verfügt, wie zum Beispiel einen anpassbaren Deckel mit Kopfmulde, eine gute Fächeraufteilung und ein Trinksystem.

Kläre zunächst welches Liter-Volumen der Rucksack haben sollte. Das hängt ganz entscheidend von deiner Tour ab, zum Beispiel:

1. Hüttenwanderung in den Alpen: Außer Brotzeit und Kleidung musst Du nichts mitnehmen. Damit bewegt man sich im Bereich der Tourenrucksäcke mit 35 bis 45 Litern.

2. Zweiwöchige Trekkingtour, z.B. in Schweden mit Schlafsack, Zelt, Kocher, Essen usw. Wichtig: Nachdem Du all diese Sachen lange tragen musst, sollte Dein Rucksack nicht schwerer als 20 Kilogramm sein. Als Größe sind 60 bis 75 Liter ratsam.

3. Beim Backpacking trägt man den Rucksack selten über längere Zeit, daher kommt es weniger auf den Tragekomfort an, sondern vor allem auf die Vielseitigkeit, Robustheit und auf den Preis. Hier bis du mit bis 60 oder 80 Litern gut unterwegs.

Plant man seinen Rucksack über eine längere Strecke zu tragen, sollte man auf dessen Gewicht achten. Dieses sollte 20 bis 25 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten!

Beim Kauf achte auf Folgendes:

1. Tragesystem und Rückenplatte
Das Tragesystem überträgt das Gewicht auf Schulterträger und Hüftgurt. Dafür verbauen gute Hersteller leichte aber robuste Werkstoffe, etwa Aluminium, Kunststoffe oder Metalllegierungen. Wichtig ist auch die Polsterung. Das ist nun wiederum ein Spagat: Denn damit sich das Gewicht gut verteilt, muss das Rückenteil gut aufliegen. Aber zugleich soll eine kühlende Luftzirkulation ermöglicht werden. Deshalb werden teilweise gestufte Polsterungen aus Schaumstoff und Mesh verwendet, um Luftkanäle zu schaffen.
Manche Hersteller geben ein Höchstgewicht an, bis zu dem die Polsterung ausgelegt ist. Oft ist auch noch eine Rückenplatte integriert, die vor harten, kantigen Gegenständen im Rucksack schützt.

2. Die Rückenlänge messen für den passenden Trekkingrucksack
Wichtig für den perfekten Sitz ist die richtige Rückenlänge. Das ist der Abstand zwischen Beckenkammhöhe (seitlich der höchste Punkt des Hüftknochens; an der Körperseite gut zu tasten) und dem siebten Halswirbel, der etwas hervorsteht und gut spürbar ist. Diese Länge dient als Orientierung für die Rucksackwahl und wird in der Regel von den Herstellern angegeben. Bei vielen Rucksäcken kann die Rückenlänge entsprechend eingestellt werden. Damit haben Schulterträger und Hüftflossen den optimalen Abstand für den jeweiligen Körper.

3. Der Hüftgurt beim Trekkingrucksack
Bei schweren Lasten ist es wichtig, dass das Gewicht zwischen Hüftgurt und Schulterträgern gut verteilt wird. Die Hauptlast ruht allerdings auf dem Becken. Deshalb muss der Hüftgurt eine ausreichende Polsterung besitzen, die Druckstellen vermeidet und atmungsaktiv ist. Der Rucksack sollte hoch auf dem Beckenknochen sitzen und den unterschiedlichen Anatomien von Damen und Herren entsprechen. Für besonders schwere Lasten gibt es Hüftgurte mit Versteifungen, was allerdings die Beweglichkeit einschränkt. Hier gilt in der Regel: Je härter und steifer, umso mehr Gewicht kann transportiert werden. Das geht allerdings zu Lasten von Komfort und Beweglichkeit.

4. Schulterträger
Auch wenn der größere Teil des Gewichts auf der Hüfte getragen wird; auf den Schultern lastet noch einiges. Entsprechend muss die Polsterung der Schulterträger sein. An den Schultergurten gibt es in der Regel zwei Verstellmöglichkeiten: die untere Längenregulierung und der Lageverstellriemen oben. Der Lageverstellriemen sollte so eingestellt sein, dass er am Schlüsselbein ansetzt und einen Winkel zwischen 20 und 30 Grad zur Horizontale hat. Dazu kommt ein Brustgut, der verhindert, dass die Träger nach außen rutschen. Schulterträger von Damen-Modellen sind oft schmaler geschnitten, um nicht auf die Brust zu drücken.

5. Trekkingrucksack-Deckel
Über den Rucksackdeckel lässt sich der Trekkingrucksack gut komprimieren oder erweitern. Außerdem lassen sich im Deckelfach Gegenstände verstauen, auf die man schnell Zugriff haben möchte. Von guten Trekkingrucksäcken können Deckel- oder Außentaschen abgenommen und als separater Daypack verwendet werden. Wichtig ist die Nackenmulde am Rucksackdeckel. Das bedeutet, dass man auch mit voll bepacktem Rucksack in der Lage ist, nach oben zu schauen.

6. Fächer-Aufteilung beim Trekkingrucksack & Trinksystem
Ein guter Trekkingrucksack verfügt über eine gute Fächeraufteilung. Viele Rucksäcke haben ein Bodenfach, in das zum Beispiel der Schlafsack gestopft werden kann, während die übrige Ladung im Hauptfach verstaut wird. Hinzu kommen Details wie Seitentaschen oder Außentaschen. Diese können aber auch noch separat gekauft und angebracht werden.

Ein in den Rucksack integriertes Trinksystem hat insbesondere zwei Vorteile: Erstens muss die Trinkflasche nicht aus- und wieder eingepackt werden. Und zweitens ist der Wasservorrat in der Regel nahe am Rücken positioniert. Das kommt wiederum dem Tragekomfort und der Stabilität zugute.

7. Nützliches Zubehör
Regengenhülle: Schutz bei starkem Regen, da Rucksäcke selten ganz wasserdicht sind.
Transporthülle: Den Rucksack auf Reisen (Flugzeug etc.) schützen.
Packsäcke: Sie sorgen nicht nur für Ordnung im Rucksack; wasserdichte Packsäcke halten auch den Inhalt trocken.
Befestigungsmöglichkeiten: für sperrige Gegenstände wie Isomatten oder Zeltgestänge und Reparaturzeug.

Diese und weitere wichtige Tipps gibts beim Outdoor-Händler Eures Vertrauens. Ganz wichtig: mit Gewicht Probetragen!

Beste Beratung zu unseren Trekkingreisen gibt es telefonisch unter (030) 4503 5353 oder online unter: http://www.scout-reisen.de

Abenteuerreise durch Indonesien

Wir haben für euch ein neues und echtes Reiseabenteuer im Programm! Mit eigenem Scout reist ihr durch Sumatra, Java und Bali. Diese einziagrtige Tour durch Indonesien ist ideal für Naturliebhaber, Trekkingfreunde und Mountainbike-Fans und umfasst Wanderungen durch tropische Regenwälder im Leuser Nationalpark, Vulkanbesteigungen des Mt. Bromo und Semeru und imposante Mountainbike Touren auf Bali. Die anspruchsvollen Touren erfordern eine gute Kondition und Komfortverzicht. Die Besteigung des Mt. Semeru (3.676 m) ist technisch einfach jedoch sehr anstrengend und kann bis zu 10 Std. dauern. Als Entschädigung erwartet euch jedoch ein spektakulärer Sonnenaufgang mit tollen Ausblicken über Java. Die unglaublich schönen und vielfältigen Landschaften der 3 Inseln, gepaart mit aktiven Naturerlebnisse sowie die Herzlichkeit Indonesiens machen diese Scout Reise zu einem echten Reiseabenteuer!

Mehr Infos zu dieser Indonesien Reise online unter: http://www.scout-reisen.de/indonesien-reisen.html