Mit dem Kajak durch Grönland – ein Reisebericht

Grönland ist ein Land wie kein anderes: Abgelegen, wild, unversöhnlich. Es ist eines der schönsten Länder, die wir besucht haben und hier liegt etwas in der Luft, das sich irgendwie anders anfühlt. Hier unser Reisebericht:

Bei Scout Reisen in Berlin buchten wir eine 15-tägige Kajakreise durch den Süden von Grönland. Obwohl wir eigentlich keine Fans von organisierten Touren sind, ist die Logistik in Grönland sehr schwer zu organisieren bzw. auch sehr teuer. Die Aktivreise, die wir bei Scout gebucht haben, hat viele der zusätzlichen Kosten eingeschlossen und war so für uns der beste Weg nach Grönland zu reisen.

Wir flogen von Keflavik in Island und ja, schon vom Flugzeug aus ist die grönländische Landschaft erstaunlich. Wir wurden von unserem Scout am Flughafen abgeholt und nach Narsaq mit dem RIB-Boot gefahren. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde. Unser grönländischer Skipper war ziemlich lustig (ein schöner erster Eindruck der heimischen Mentalität) und wir hatten tolles Wetter, was nicht immer so sein muss. In Narsaq kamen wir ziemlich spät an, da sich unser Flug verzögert hatte. Unsere einheimischen Reiseführer gaben uns noch eine Einführung in die bevorstehende Reise und wir machten Bekanntschaft mit dem gesamten Team. Wir hatten Glück, denn die Gruppe umfasste nur 5 Kunden plus 2 Scouts, anstatt der möglichen 12 Personen. So eine kleine Reisegruppe zu bekommen war fantastisch, denn für uns war es intensiver und machte auch die Logistik einfacher, wie wir später noch herausfanden.

Am nächsten Morgen wurden wir informiert, was und wie zu packen ist und ich bin eigentlich ganz stolz, dass ich mit so wenig Klamotten überlebt habe J Da wir kein Begleitboot hatten, haben wir unsere Zelte, das Essen und unsere Abfälle immer auf den Kajaks transportiert. Von Anfang an wurde uns gesagt, dass auf dieser Grönland Reise Teamwork sehr wichtig sei und ich kann ehrlich sagen, ich habe noch nie eine Gruppe Fremder getroffen, die sich gegenseitig so unterstützten und eine enge Freundschaft bildeten, wie es unsere Gruppe getan hat – es war wirklich etwas Besonderes!!!

Das erste Paddeln war ziemlich entspannt – die Bedingungen um Narsaq waren perfekt! Das Wasser war ruhig und es gab viele Eisberge in der Bucht, so dass jeder begeistert Fotos machte. Als wir dann das offene Wasser erreichten, bekamen wir mehr Gegenwind, was ein kleiner Vorgeschmack auf das war, was noch kommen sollte. Das erste Zeltlager schlugen wir in der Nähe einer frühen Siedlung (von Erik dem Roten) mit Blick in Richtung Narsaq auf. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele große Eisberge in der Bucht gibt. Einige waren mindestens 50m hoch und über 100m lang! Dann begann die eigentliche Tour: 20km paddelten wir in einem großen Fjord mit Gegenwind und gegen die Strömung. Es dauerte eine Weile, bis unsere Gruppe ihr natürliches Tempo fand. Wir paddelten ca. 4 km pro Stunde, was ideal war, um unterwegs die Landschaft zu genießen und um Fotos zu schießen. Manchmal paddelten wir in windgeschützten Bereichen, was natürlich angenehmer war als mit Gegenwind, und manchmal mussten wir die Kajaks auch tragen. Ich glaube, hier haben wir wirklich begonnen, unsere kleine Gruppe mit nur fünf Kajaks zu schätzen. Jedes beladene Kajak musste mit 4 Personen, die Doppel-Kajaks mit 6 Personen, getragen werden. Am Nachmittag hatten wir dann eine weitere Fjordkreuzung von 4-5 km, mit unglaublich phantastischen Ausblicken! An den meisten Tagen haben wir mindestens 10 km, manchmal auch 20 km, zurückgelegt. Es klingt vielleicht weit aber über den Tag gesehen und inklusive der Mittag- und Snack-Pausen war es ziemlich einfach.

Wie man erwarten würde, hatten wir gemischte Bedingungen. Anfangs kämpften wir noch gegen den konstanten Gegenwind, der jedoch nachließ wenn wir die kleineren Nebenfjorde und Inseln erkundeten. Hier kamen die einzigen Wellen von unseren Kajaks, oder einem Eisberg. Ein paar Regentage hatten wir auch, aber das dämpfte unsere Stimmung nicht. Der letzte Morgen war dann sehr neblig und es gab überall Eisberge. Die Gezeitenströme (vier pro Tag, bis zu einem Meter) waren nicht nur ein weiterer Faktor beim Paddeln, sondern auch eine logistische Herausforderung auf Campingplätzen und bei den Mittagspausen. Insgesamt glaube ich aber, wir hatten ziemlich Glück mit dem Wetter. „The Weather is Boss in Greenland“, heißt es ja in Grönland und daher führte diese Kajaktour nie einer streng vorgegebenen Reiseroute. Wenn die Bedingungen schlecht sind, kann die Gruppe wandern oder einen Ruhetag machen. Wir hatten zwei Tage, an denen wir hauptsächlich wanderten. Und Grönland ist ein Paradies für Wanderer! Unsere Wanderungen wurden immer mit einem 360-Grad-Panoramablick auf das Inlandeis mit seinen vielen Gletscherzungen und den umliegenden Fjorden belohnt. In Grönland gibt es auch viele kleine Süßwasserseen vom Schmelzwasser im Sommer, in denen wir ein Bad nahmen. (Es braucht natürlich etwas Mut und Überwindung ins kalte Wasser zu gehen aber das Schwimmen zählt hier auch als Dusche oder wie wir es nannten „zur harten Realität des wilden Campings“ 😉

Unsere Lagerplätze waren atemberaubend schön und es ist für mich schwierig, einen einzelnen Favoriten zu wählen, da jeder Standort einzigartig war. Die meisten Plätze waren in alten Wikinger-Ruinen und in grasbewachsenen und geschützten Gebieten. Die wenigen Standorte näher an den Gletschern waren felsig und der Boden hart. Trotzdem waren die Lagerplätze in der Nähe der Gletscher erstaunlich: An einem dieser Orte dachten wir, dass es ein Gewitter gab, so aktiv war der Gletscher, der auch die schönsten Schattierungen blauen Eises hatte, die wir auf dieser Tour sahen! Wenn die Flut geeignet war, sammelten wir Miesmuscheln am Strand und kochten sie zum Mittag- oder Abendessen. Andere Teammitglieder sammelten Heidelbeeren aus denen unser Führer ein super köstliches Dessert machte! Leider ist die Chance, hier einen Fisch zu fangen sehr selten. Dafür sahen wir verhältnismäßig viele Wildtiere: Rentiere, Hasen, arktische Füchse, die erstaunlich nah an einem Lager herankamen sowie Papageientaucher, Möwen und Falken. Wir hatten auch das Glück, Robben zu entdecken, die aber sofort wieder verschwanden, da sie in Grönland immer noch gejagt werden. Und dann erspähten wir auch einen Wal, der gemächlich an uns vorbeizog. Mit seiner mächtigen Fluke winkt er uns kurz vorm Abtauchen noch einen lässigen Abschiedsgruß zu.

Von Narsaq nach Qassiarsuk wurden wir einen Tag früher gefahren, da schlechte  Windverhältnisse vorhergesagt wurden. Der Abschied von unseren neuen Freunden war dann ziemlich traurig, aber wir hatten ein so tolles Abenteuer zusammen erlebt, dass wir immer noch Kontakt haben. Ein weiterer schöner Nebeneffekt des stundenlangen Paddelns war, dass ich oft das Gefühl hatte, mein Geist wird viel ruhiger und reflektiert dadurch auch stärker die neu gemachten Erfahrungen. Neue Ideen und Motivation für die Zukunft sprudelten nur so aus mir heraus! Auf jeden Fall wurde meine Besessenheit für die nordatlantischen Länder durch diesen Trip weiter angeheizt. Ich bin ich mir sicher, dass wir wieder kommen werden, vielleicht nächstes Mal weiter nach Norden für ein Eis Trekking? Wir werden sehen…

Euer Tom

Das Team von Scout Reisen berät, plant und organsiert Eure Traumreise nach Grönland. Alle Infos zum aktuellen Reiseprogramm unter http://www.scout-reisen.de oder telefonisch: 030 – 4503 5353.

10 Top Reise-Apps für 2017

Deine Scout Reise ist gebucht, der Reiseführer liegt bereit und die Packliste ist fertig. Jetzt braucht nur noch dein Smartphone sein Reise-Update. Wir haben die neuesten Reise-Apps für iPhone und Android unter die Lupe genommen, um dir unsere Top 10 zu präsentieren:

  1. SAS Survival Guide

Weißt du, wie man ein Feuer macht oder kennst du die Morsezeichen? Bei Reisen in entlegene Gegenden ist sie ein Must-have mit allen wichtigen Überlebens-Tipps für zu Hause und auf Reisen.

  1. Google Translate

Der Oldie bietet eine tolle Funktion: Offline- und Echtzeitübersetzung. Lade die gewünschte Sprache herunter und richte die Kamera auf den Text, der übersetzt werden soll. Die Übersetzung erscheint sofort!

  1. Duolingo

Wie fragt man auf Indisch nach einer Toilette? Duolingo nutzt zahlreiche Mini-Lektionen und Spiele um 27 Fremdsprachen zu lesen, zu schreiben, zu verstehen und zu sprechen.

  1. FlightAware

Du brauchst keine Apps für bestimmte Flughäfen oder Fluggesellschaften mehr herunterzuladen – mit FlightAware kannst du jeden Flug in Echtzeit verfolgen, aktuelle Meldungen erhalten und dich über Verspätungen informieren.

  1. XE

Mit der Währungs-Apps XE ist es ein Kinderspiel Währungen umzurechnen. Denk aber vor der Abreise daran, die Wechselkurse zu aktualisieren.

  1. Prey Anti Theft

Wenn dein Smartphone auf der Reise geklaut wird oder es verloren geht, kann dir Prey Anti Theft helfen, dein Telefon zu finden, zu sperren, einen Alarm auszulösen und mehr.

  1. WeatherPRO

Unser Favorit unter den Wetter Apps ist WeatherPRO weil es sehr ausführlich und zuverlässig ist, z.B. mit Ski- und Strandwetter, UV-Index und Wassertemperatur.

  1. MAPS.ME

Kein Datenroaming mehr! Hiermit kannst du überteuerten Auslands-Datentarifen Adieu sagen, denn die Karten-App funktioniert auch offline.

  1. Erste Hilfe

Der Erste-Hilfe-Kurs ist lange her, aber man weiß nie genau, wie man in einer Notsituation reagieren würde, bis es tatsächlich passiert.

  1. Skype

Mit Videotelefonaten  kannst du mit allen Freunden und der Familie in Verbindung bleiben. Und das Beste von allem: Es ist kostenlos.

So jetzt bist du reisefertig. Viel Spaß beim Entdecken der Welt – aber vergiss nicht, deinen Liebsten eine Postkarte zu schicken! J

Das aktuelle Reiseprogramm von Scout Reisen findest du unter http://www.scout-reisen.de oder telefonisch: 030 – 4503 5353.

Namibia – ein traumhaftes Reiseziel für jede Jahreszeit

Endlose Weiten, Bizarre Landschaften, freundliche Menschen, nostalgische Städte sowie eine üppige Flora und Fauna – Namibia lässt einen nicht mehr los! Mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr gilt das „Land der Kontraste“ im Süden Afrikas als Ganzjahresdestination. Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – Namibia ist immer faszinierend und bietet jede Menge Aktivitäten für Aktivurlauber. Gehen Sie mit Scout Reisen Wandern, Radfahren, Quad-Biken, Segeln, Klettern, Sandboarding, Surfen, Schwimmen oder Fallschirmspringen!

Der Frühling beginnt in Namibia offiziell am 1. September und bringt leuchtende Farben ins Land. Die Temperaturen werden milder und die Akazien schmücken sich mit cremig weißen Blüten. Zu dieser Jahreszeit empfiehlt sich eine Reise in den Süden: zu den mächtigen Dünen am Sossusvlei, nach Lüderitz und dem gewaltigen Fischfluss Canyon. Ohne Frage, die Farbenspiele auf und zwischen den gigantischen Dünen der Namib begeistern jeden Namibia Besucher. In Lüderitz, wo der raue Atlantik gegen die Felsenküste brandet, zeugen bunte Bauten von der deutschen Kolonialgeschichte und in der Geisterstadt Kolmanskuppe lässt sich der Diamantenrausch vergangener Tage erahnen.

Auch der Sommer ist eine herrliche Zeit und die Namibier verbringen ihn oft am Meer. Ab Anfang Dezember fahren In- und Ausländer gerne an die Küste und genießen die Strände und vielen Möglichkeiten rund um die Küstenorte. Hier treffen Ozean und Wüste aufeinander und  bieten eine Fülle von Aktivitäten. Bei einer Scout Reise in dieses  „Abenteuer-Mekka“, kommt jeder auf seine Kosten! Und wer ein Gewitter über der Wüste erlebt, wird dieses eindrucksvolle Schauspiel nicht so schnell vergessen. Swakopmund, der Sommer Hotspot, besticht durch eine malerische Architektur, ausgezeichnete Juweliergeschäfte, gepflegte Gärten und Parks sowie zahlreiche gute Übernachtungsmöglichkeiten in einer sehr entspannten Atmosphäre.

Nach dem ersten Regen im Herbst erstrahlt das Land in einem wunderschönen Grün und es beginnt die Zeit der prächtigen, orangerotfarbenen Sonnenuntergänge. Jetzt ist die perfekte Zeit, um auch die Naturwunder im Damaraland und Kaokoland zu erkunden. Grandiose Panoramen und Tierbeobachtungen machen diesen Teil Namibias zu einem Paradies für jeden Naturliebhaber. Auf unseren Scout Reisen durch Namibia besuchen Sie hier auch ein Himba Dorf. Die Stammesmenschen halten ihren Lebensstil und ihre Bräuche aufrecht und folgen der traditionellen Lebensweise. Lernen Sie mehr über deren Hochzeitsbräuche und die Geheimnisse der Religion des „Heiligen Feuers“.

Am ersten Sonntag im April beginnt in Namibia die Winterzeit. Ein wolkenloser blauer Himmel, Trockenheit und milde Temperaturen prägen jetzt das Land. Eine gute Zeit, um die Tierwelt im weltberühmten Etosha Nationalpark und in der grünen Sambesi Region im Norden zu bestaunen. Etosha, das Flagschiff unter den Parks, erwartet Sie mit einer ungeheuren Vielfalt an Wildtieren und die Sambesi Region zeichnet sich zusätzlich durch eine üppige Vegetation aus. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen sind am frühen Morgen und späten Nachmittag. Lassen Sie sich viel Zeit, damit Ihnen Elefanten, Nashörner, Löwen, Antilopen, Giraffen, Leoparden und viele andere Arten nicht entgehen. Wer genug Zeit hat, kann mit Scout Reisen von hier aus die Nachbarländer Botswana und Simbabwe erkunden. Die rauschenden Victoriafälle sind auf jeden Fall eine Verlängerung wert!

Mehr Infos zu unseren Scout Reisen nach Namibia unter www.scout-reisen.de/namibia-reisen.html

Kirgistan – Privates Trekking im Tienschan und zum Khan Tengri

Als „zentralasiatische Schweiz“ wird die Republik Kirgistan an der chinesischen Westgrenze wegen ihrer hochgebirgigen Natur oft bezeichnet. Fast die Hälfte des Landes liegt höher als 3000m und die Gipfel des Tienschan (oder Tian Shan), des Himmelsgebirges, reichen weit über 7000m. In der unberührten Gebirgswelt leben der seltene Schneeleopard, Braunbären, Steinböcke und Luchse. Unter Wanderern und Bergsteigern ist die Region noch immer ein Geheimtipp, zu Recht! Die prächtige Bergwelt verfügt über alles, was ein exzellentes Trekkinggebiet auszeichnet: bewaldete Täler, bunte Bergwiesen, idyllische Hochalmen, kristallklare Bäche, Bergseen und spektakuläre Ausblicke auf das umliegende Panorama. Selbst während der Saison im Sommer sind hier nur wenige Menschen unterwegs – ideale Bedingungen für einzigartige Naturerlebnisse!

Eine der schönsten Scout Trekkingreisen führt in 2 Wochen über blumenübersäte Wiesen, brückenlose Bäche, alpine Gletscher und Pässe bis zum mysteriösen Merzbachersee. Im Sommer bricht der Eisriegel und das ganze Wasser fließt aus dem See in den Inyltschek Fluss. Von hier aus führt der Weg weiter bis zum Basislager am Fuße des majestätischen Khan Tengri. Die Aussichten auf die Siebentausender Khan Tengri und Pobeda sind hier atemberaubend! Ein szenereicher Hubschrauberflug bringt Sie vom Basislager zum Landeplatz in Karkara und von dort zum Issyk Kul See. Der zweitgrößte Bergsee der Welt entstand nach vulkanischen Aktivitäten und wird von thermischer Aktivität erhitzt und friert selbst im Winter nicht zu. Relaxen Sie nach anstrengenden Trekkingtagen im See und genießen dabei noch einmal die schneebedeckten Berge des Tienschan! In der Hauptstadt Bischkek bleibt am Ende der Reise noch Zeit, um zum Beispiel den Osh Bazar mit seinen Garküchen und Teestuben zu besuchen oder den Haupt-Ala-Too-Platz, das Manas Monument oder das Historische Museum zu besichtigen. Spektakuläre Landschaften, aktive Naturerlebnisse und die Kultur Kirgisiens machen diese Trekkingreise zu einem Erlebnis der Extraklasse!

Ihr Vorteil: Wenn Sie mit Scout reisen, können Sie zum individuellen Wunschtermin oder an fixen Terminen (Anfang Juli bis Ende August) buchen und während der Tour in stationären Zeltlagern bleiben! Das macht die Reise viel leichter, denn Sie müssen kein Equipment wie Zelte, Küchengeräte und Lebensmittel tragen und sparen sich die Zeit für das Auf- und Abbauen der Zelte. Erleben Sie die Bergewelt des Tienschan ohne großen Organisationsaufwand! Mehr Infos unter: www.scout-reisen.de/kirgistan-reisen.html

Reisen nach Island – Nordlichter, Sagen, Feen, Geysire und Vulkane

Island ist eines der ursprünglichsten Länder Europas. Auf dem Hringvegur, der Ringstraße Islands (Gesamtlänge ca. 1500 km) gelangen wir zu den Ausgangspunkten unser Aktivreisen durch Island. Ob auf einer privaten Rundreise, Trekking- oder Mountainbiketour, eine Scout Reise durch Island bleibt für immer im Gedächtnis!

Dank der vielen Gletscher und Geysire entlang der Strecke, bekommen wir einen authentischen Eindruck des Landes und jede Menge Sehenswürdigkeiten geboten. In Island glaubt man, in einem anderen Kosmos zu sein, die Landschaft ist wunderschön, beinahe verwunschen. Auf einer Scout Reise durch Island kommen wir an herrlichen Wasserfällen oder am berühmten Thermalbad Blaue Lagune vorbei. Immer wieder beeindrucken die Gletscherzungen, Fjorde und Vulkane. Für die meisten Besucher sind besonders die Vulkane Eyjafjallajökull und Grímsvötn, wegen ihrer Ausbrüche 2010 und 2011, am besten im Gedächtnis. Auch im Norden ist die Erde ganz besonders aktiv. Hier liegt das ausgedehnte Seengebiet des Myvatn mit brodelnden Schlammbecken.

Ein weiteres Highlight sind die Nordlichter in Island. Dieses Naturphänomen tritt unterschiedlich intensiv auf und ist nicht immer sichtbar. In den Monaten Oktober bis März ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass die „tanzenden Lichter“ die Nacht zu einem großen Erlebnis machen.

Da das Klima in Island sehr rau ist, wachsen kaum Bäume, eher Sträucher und Kräuter – ideal für aufredende Radtouren. Unsere 5-tägige Mountainbiketour führt zum Beispiel durch das Naturschutzgebiet „Fjallabak“ im zentralen Hochland und entlang dem wundervollen Laugavegur-Wanderweg, eingerahmt von spektakulären Gletschern und Vulkanen. Immer wieder eröffnen sich herrliche Panoramablicke auf die weite Ebene mit Seen und Flüssen. An der Küste kann man mit ein wenig Glück die zahlreiche Walarten, darunter Blauwale, Pottwale und Buckelwale bei der Jagd beobachten. Auch die Vogelwelt Islands ist artenreich. Der berühmteste Vogel der Insel ist der Papageitaucher, aber auch andere Wasservögel und einige Greifvögel wie beispielsweise der Wanderfalke siedeln an den Küsten des Landes.
Mehr Infos und Angebote zu unseren Island Reisen unter http://www.scout-reisen.de/island-reisen.html

Kaufberatung Trekkingrucksack

Wer mehrere Tage mit viel Gepäck und Ausrüstung draußen unterwegs ist, braucht einen komfortablen Rucksack der das Gewicht gut verteilt und auch über Zusatzfunktionen verfügt, wie zum Beispiel einen anpassbaren Deckel mit Kopfmulde, eine gute Fächeraufteilung und ein Trinksystem.

Kläre zunächst welches Liter-Volumen der Rucksack haben sollte. Das hängt ganz entscheidend von deiner Tour ab, zum Beispiel:

1. Hüttenwanderung in den Alpen: Außer Brotzeit und Kleidung musst Du nichts mitnehmen. Damit bewegt man sich im Bereich der Tourenrucksäcke mit 35 bis 45 Litern.

2. Zweiwöchige Trekkingtour, z.B. in Schweden mit Schlafsack, Zelt, Kocher, Essen usw. Wichtig: Nachdem Du all diese Sachen lange tragen musst, sollte Dein Rucksack nicht schwerer als 20 Kilogramm sein. Als Größe sind 60 bis 75 Liter ratsam.

3. Beim Backpacking trägt man den Rucksack selten über längere Zeit, daher kommt es weniger auf den Tragekomfort an, sondern vor allem auf die Vielseitigkeit, Robustheit und auf den Preis. Hier bis du mit bis 60 oder 80 Litern gut unterwegs.

Plant man seinen Rucksack über eine längere Strecke zu tragen, sollte man auf dessen Gewicht achten. Dieses sollte 20 bis 25 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten!

Beim Kauf achte auf Folgendes:

1. Tragesystem und Rückenplatte
Das Tragesystem überträgt das Gewicht auf Schulterträger und Hüftgurt. Dafür verbauen gute Hersteller leichte aber robuste Werkstoffe, etwa Aluminium, Kunststoffe oder Metalllegierungen. Wichtig ist auch die Polsterung. Das ist nun wiederum ein Spagat: Denn damit sich das Gewicht gut verteilt, muss das Rückenteil gut aufliegen. Aber zugleich soll eine kühlende Luftzirkulation ermöglicht werden. Deshalb werden teilweise gestufte Polsterungen aus Schaumstoff und Mesh verwendet, um Luftkanäle zu schaffen.
Manche Hersteller geben ein Höchstgewicht an, bis zu dem die Polsterung ausgelegt ist. Oft ist auch noch eine Rückenplatte integriert, die vor harten, kantigen Gegenständen im Rucksack schützt.

2. Die Rückenlänge messen für den passenden Trekkingrucksack
Wichtig für den perfekten Sitz ist die richtige Rückenlänge. Das ist der Abstand zwischen Beckenkammhöhe (seitlich der höchste Punkt des Hüftknochens; an der Körperseite gut zu tasten) und dem siebten Halswirbel, der etwas hervorsteht und gut spürbar ist. Diese Länge dient als Orientierung für die Rucksackwahl und wird in der Regel von den Herstellern angegeben. Bei vielen Rucksäcken kann die Rückenlänge entsprechend eingestellt werden. Damit haben Schulterträger und Hüftflossen den optimalen Abstand für den jeweiligen Körper.

3. Der Hüftgurt beim Trekkingrucksack
Bei schweren Lasten ist es wichtig, dass das Gewicht zwischen Hüftgurt und Schulterträgern gut verteilt wird. Die Hauptlast ruht allerdings auf dem Becken. Deshalb muss der Hüftgurt eine ausreichende Polsterung besitzen, die Druckstellen vermeidet und atmungsaktiv ist. Der Rucksack sollte hoch auf dem Beckenknochen sitzen und den unterschiedlichen Anatomien von Damen und Herren entsprechen. Für besonders schwere Lasten gibt es Hüftgurte mit Versteifungen, was allerdings die Beweglichkeit einschränkt. Hier gilt in der Regel: Je härter und steifer, umso mehr Gewicht kann transportiert werden. Das geht allerdings zu Lasten von Komfort und Beweglichkeit.

4. Schulterträger
Auch wenn der größere Teil des Gewichts auf der Hüfte getragen wird; auf den Schultern lastet noch einiges. Entsprechend muss die Polsterung der Schulterträger sein. An den Schultergurten gibt es in der Regel zwei Verstellmöglichkeiten: die untere Längenregulierung und der Lageverstellriemen oben. Der Lageverstellriemen sollte so eingestellt sein, dass er am Schlüsselbein ansetzt und einen Winkel zwischen 20 und 30 Grad zur Horizontale hat. Dazu kommt ein Brustgut, der verhindert, dass die Träger nach außen rutschen. Schulterträger von Damen-Modellen sind oft schmaler geschnitten, um nicht auf die Brust zu drücken.

5. Trekkingrucksack-Deckel
Über den Rucksackdeckel lässt sich der Trekkingrucksack gut komprimieren oder erweitern. Außerdem lassen sich im Deckelfach Gegenstände verstauen, auf die man schnell Zugriff haben möchte. Von guten Trekkingrucksäcken können Deckel- oder Außentaschen abgenommen und als separater Daypack verwendet werden. Wichtig ist die Nackenmulde am Rucksackdeckel. Das bedeutet, dass man auch mit voll bepacktem Rucksack in der Lage ist, nach oben zu schauen.

6. Fächer-Aufteilung beim Trekkingrucksack & Trinksystem
Ein guter Trekkingrucksack verfügt über eine gute Fächeraufteilung. Viele Rucksäcke haben ein Bodenfach, in das zum Beispiel der Schlafsack gestopft werden kann, während die übrige Ladung im Hauptfach verstaut wird. Hinzu kommen Details wie Seitentaschen oder Außentaschen. Diese können aber auch noch separat gekauft und angebracht werden.

Ein in den Rucksack integriertes Trinksystem hat insbesondere zwei Vorteile: Erstens muss die Trinkflasche nicht aus- und wieder eingepackt werden. Und zweitens ist der Wasservorrat in der Regel nahe am Rücken positioniert. Das kommt wiederum dem Tragekomfort und der Stabilität zugute.

7. Nützliches Zubehör
Regengenhülle: Schutz bei starkem Regen, da Rucksäcke selten ganz wasserdicht sind.
Transporthülle: Den Rucksack auf Reisen (Flugzeug etc.) schützen.
Packsäcke: Sie sorgen nicht nur für Ordnung im Rucksack; wasserdichte Packsäcke halten auch den Inhalt trocken.
Befestigungsmöglichkeiten: für sperrige Gegenstände wie Isomatten oder Zeltgestänge und Reparaturzeug.

Diese und weitere wichtige Tipps gibts beim Outdoor-Händler Eures Vertrauens. Ganz wichtig: mit Gewicht Probetragen!

Beste Beratung zu unseren Trekkingreisen gibt es telefonisch unter (030) 4503 5353 oder online unter: http://www.scout-reisen.de

Aktuelles Reiseprogramm für 2015 ist online

Ab Januar stellt Scout Reisen auf seiner Webseite das neue Reiseprogramm für 2015 vor. Neue und einzigartige Touren durch Indonesien, Myanmar und Ladakh sind ab sofort auf der Website buchbar. Bei allen privaten Trekking- und Mountainbikereisen sowie Safaris und Aktivrundreisen profitieren Kunden von attraktiven Frühbucherrabatten.

Weitere Informationen zum aktuellen Reiseprogramm finden Sie unter www.scout-reisen.de

Telefonische Beratung unter: 030 – 4503 5353