Indonesien – ein Land wie gemacht für eine Abenteuerreise – besticht durch unglaubliche Vielfalt, üppiger Natur, einem überragenden Angebot an Aktivitäten, spannenden Kultureinflüssen und warmherzigen Menschen. Aktivreisende und Naturliebhaber kommen bei einer Scout Privatreise durch die Regenwälder und Vulkanlandschaften voll auf ihre Kosten. Das Land bietet unzählige Möglichkeiten für atemberaubende Trekkingtouren, farbenfrohe Riffe zum Tauchen, blütenweißen Traumstrände zum relaxen und endlose Wellen zum Surfen. Viele Regionen Indonesiens (vor allem Java und Bali) verfügen über eine relativ gute Infrastruktur und immer geringeren Sprachbarrieren. In anderen Landesteilen können Transport und Verständigung abenteuerlicher werden, was aber gerade auch den Reiz dieser Reisen ausmacht.

Einreise, Sicherheit & Gesundheit
Mit dem Reisepass oder dem Kinderreisepass können deutsche Staatsangehörige – je nach Zweck, Reiseroute und Dauer des Aufenthaltes in Indonesien – entweder ganz visafrei einreisen oder visafrei einreisen und bei der Einreise ein Visa on Arrival beantragen oder vor der Einreise bei der zuständigen indonesischen Auslandsvertretung ein Visum beantragen.

Indonesien ist grundsätzlich ein sicheres Reiseland und wer mit Verstand unterwegs ist, hat meist nichts zu befürchten. Generell gilt, nicht unnötig seine Sachen zu präsentieren, die Traditionen des Landes zu respektieren und sich dementsprechend zu verhalten. Der größte Teil Indonesiens ist vom Islam geprägt. Demgemäß sollten sich Frauen kleiden und auch verhalten. In sehr abgelegenen Gebieten ist es besser, nicht alleine unterwegs zu sein.

Über die aktuellen Einreise- und Sicherheitslage informiert des Auswärtige Amt: http://www.auswaertiges-amt.de

Generell sind keine Impfungen für Indonesien vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, neben Impfungen gegen Polio, Tetanus und Diphtherie, auch Impfungen gegen Hepatitis A und B, sowie eventuell Typhus vornehmen zu lassen. Mehr Infos online: http://www.fit-for-travel.de

Sprache
Die offizielle Landessprache ist Indonesisch. Da diese künstliche Sprache aber von der Regierung verbreitet wurde, gibt es noch eigene Sprachen. Balinesen sprechen hauptsächlich Balinesisch, in Lombok wird Sasak gesprochen oder in Java je nach Region Javanesisch. In Toursimus-Zentren sprechen viele Einheimische Englisch. Je weiter Du jedoch ins Landesinnere fährst und je weiter Du dich von Bali entfernst, desto schlechter wird das Englisch der Indonesier. Dann hilft nur noch eins: ein paar Brocken Indonesisch lernen oder Deine Füße und Hände zum Einsatz bringen.

Beste Reisezeit in Indonesien
Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen 25 und 30 Grad. Es gibt in Indonesien zwei Jahreszeiten. Von April bis Oktober herrscht die Trockenzeit, was auch generell als die beste Reisezeit angesehen wird. Zwischen November und März tobt jedoch der Monsun. Dann kann es auch über Tage hinweg durchregnen. Ein Vorteil der Monsunzeit besteht darin, dass es ruhiger als in der Hochsaison ist und Du die Strände teilweise für Dich alleine hast. Da Indonesien aber ein riesiges Land ist, unterscheiden sich die Regenzeiten in den verschiedenen Regionen. Erkundige dich daher vorher vorab über die Zielregion(en).

Kleidung
Leichte Sommerkleidung ist zu empfehlen, gut waschbar und atmungsaktiv sollte sie sein. Reist man in Indonesien in die Berge oder zu einer Vulkanbesteigung, so gehören leichte Woll- und Funktionskleidung ins Gepäck, da die Temperaturen sehr tief fallen können. Eine Regenjacke, Sonnenbrille und hochwertiger Sonnenschutz sollte immer dabei sein!

Bargeld & Kreditkarten
Die Währung ist die Indonesische Rupiah (IDR/Rp.). Den aktuellen Wechselkurs kann man über Apps oder im Web nachsehen.

Du solltest mindestens eine Kreditkarte dabei haben. Während es sich nicht empfiehlt, damit in Restaurants und Hotels zu bezahlen, kann man damit an jedem Geldautomaten Geld abheben. EC-Karten funktionieren an einigen Automaten auch, aber Kreditkarten sind wesentlich gängiger. In touristischen Gebieten ist es kein Problem, Geldautomaten zu finden. Beachte allerdings, dass es vor allem auf den kleineren Inseln und in weniger touristischen Gebieten, wie z.B. Flores, keine bis wenige Geldautomaten gibt. Bring deshalb genug Bargeld mit!

Trinkgelder
Trinkgelder sind in Indonesien üblich, aber nicht verpflichtend. Wir empfehlen für Busfahrer und Hotelpersonal jeweils ein Trinkgeld von € 1,- pro Tag einzuplanen, für Kofferträger sind € 0,50,- pro Gepäckstück angemessen. In Restaurants gibt man ca. 10%, in teureren Hotels sind Trinkgelder von 10% bereits inklusive, hier gibt man dennoch ca. 5-10% extra. Ein zu geringes Trinkgeld wird in Indonesien als Unzufriedenheit mit dem Service gedeutet. Wenn Du mit der Leistung der örtlichen Scout-Reiseleitung zufrieden bist, sind € 1,50 bis € 2,- pro Tag angemessen.

Fortbewegung vor Ort (kurze Strecken)
1. Roller
Die einfachste Methode, um vor Ort unabhängig und mobil zu sein, ist das Rollerfahren. Um einen solchen zu mieten, braucht man nur seinen internationalen Führerschein, ein paar Rupiah und einen Pfandgegenstand. Je länger man mietet, desto bessere Deals bekommt man. Unbedingt immer mit Helm fahren und auch den Führerschein immer dabei haben! Beim Selbstfahren ist vor allem zu beachten, dass es in Indonesien keine Verkehrsregeln gibt und jeder so fährt, wie er will! Man hupt, um auf sich aufmerksam zu machen und beim Überholen.

2. Ojek
In vielen Gebieten (z.B. Flores) wirst Du oftmals Einheimische auf dem Motorrad rufen hören: „Transport?“. Meist sind es Ojek-Fahrer, mit Rollertaxis. Für kurze Strecken am Tag innerhalb von Städten ist diese Art der Fortbewegung sehr günstig und praktisch.

3. Taxi
In vielen Orten wimmelt es von Taxis. Ständig wird man danach gefragt, ob man „Transport“ benötigt. Am besten sind die „Blue Bird“ Taxis in Bali, die man auch telefonisch vorbestellen kann. An weniger frequentierten Orten oder nachts kann es schwieriger werden ein Taxi zu bekommen. Deshalb am besten am Tag reisen oder telefonisch vorbestellen.

4. Bemo
Bemos sind kleine lokale Minibusse, sehr günstig und bieten eine tolle Möglichkeit, um in Kontakt mit Einheimischen zu kommen. Oftmals sind sie restlos überladen und voll gepackt mit Markteinkäufen. Manche Bemos legen längere Strecken zurück, andere wiederum verbinden nur ländliche Regionen mit den Städten. Es gibt keine richtigen Haltestellen. Du stellst dich einfach an die Straße und wartest dass eine Bemo vorbei kommt und hältst sie an. Auf jeden Fall ist eine Fahrt in einem Bemo-Bus ein wahres Abenteuer.

Reise-Knigge
Die Menschen legen großen Wert auf ihre Traditionen und ihre Religion. Wer die Gewohnheiten kennt, kann den Einheimischen respektvoll begegnen. Schon kleine Gesten machen einen großen Unterschied:

– Wer die Hände auf die Hüften legt, drückt Ärger oder Arroganz aus.
– Das Tragen von Badeanzügen und Bikinis wird in weniger touristischen Gebieten als beleidigend empfunden. Abseits des Strandes sollte man darauf achten, Knie und Schultern zu bedecken. Einen Sarong in der Tasche zu haben, ist immer eine gute Idee.
– Indonesier sind sehr gastfreundlich. Vergiss nicht, die Schuhe ausziehen. Das gilt auch für das Betreten von Tempeln und Moscheen. Es ist üblich kleine Gastgeschenke mitzubringen, zum Beispiel Obst oder Kekse. Hier gilt: Nicht der Wert, sondern die Geste zählt.
– Zum Essen nur die rechte Hand verwenden, die linke gilt als unrein. • Muslime trinken keinen Alkohol. Toasts und Zuprosten sind daher nicht üblich.
– Indonesier freuen sich über das „Hello” eines Gastes oder wenn dieser sogar auf Indonesisch grüßt: Selamat Siang! Viele muslimische Frauen ziehen es vor, sich Männern lediglich mit einem Kopfnicken vorzustellen, ohne physischen Kontakt.
– Das Fotografieren von Kulturstätten und Menschen wird gewöhnlich erlaubt, aber bitte immer um Erlaubnis fragen. Nicht mit dem Finger auf Personen deuten und nie den Kopf eines Erwachsenen berühren. Es heißt, dass hier die Seele des Menschen wohnt.

Einkauf & Services
In Touristen Gegenden gibt es alle denkbaren Produkte und Services, die Du während Deiner Scout Reise benötigen könntest. An jeder Straßenecke gibt es kleine Wäschereien (“Laundry”). Produkte des Tagesbedarfs bieten die lokalen „tokos“ (Minisupermärkte). Hier gibt’s Snacks, Getränke, Zigaretten, Hygieneartikel und alles, was man so braucht.

Wie viel man für das tägliche Leben benötigt, hängt natürlich von persönlichen Bedürfnissen und der bereisten Region in Indonesien ab. Ein Gericht auf der Straße kostet etwa 3 US-Dollar. Im Restaurant bekommt man für 6 US-Dollar allerlei geboten, in Hotel-Restaurants gelten Preise wie in Mitteleuropa. Eine Tasse Kaffee kostet ca. 0,50 US-Dollar, der halbe Liter Bier etwa 2 US-Dollar.

Wenn Du das Internet benutzen möchtest, so ist das in vielen Unterkünften und Cafés kostenlos möglich. Wifi gehört, vor allem in Bali, zur Standardausstattung. Natürlich gibt es auch überall Internet Cafés, in denen Du für wenig Geld einen Computer nutzen und etwas ausdrucken kannst. Zusätzlich empfiehlt sich der Kauf einer indonesischen Handykarte. Wir empfehlen hier den Anbieter Simpati, welcher auch günstige Konditionen für das Anrufen nach Europa bietet.

Unser aktuelles Reiseprogramm online unter http://www.scout-reisen.de/indonesien-reisen.html